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Portrait


Name: Petra Roepstorff
Geboren: 1967 in Lübeck
Aufgewachsen in: Scharbeutz
Berufsausbildung: Friseurin, Kauffrau im Groß- und Aussenhandel
Reitet seit: 1973
Reitet was: Angefangen mit Dressur und Springen bis Kl. A, seit 1993 Westernreiten


Qualifikation: Trainer C und B Westernreiten, Longierabzeichen Kl. 4 und 3, Deutscher Fahrpass 

Unterrichtet: Western und klassisch, Turniereinsteiger, Jugendliche, Kinder, Späteinsteiger, gerne Horsemanship, Trail, Basis

...und wer mehr wissen will:
Ich bin 1967 in Lübeck geboren. Schon kurz danach konnte ich krabbeln und war unter jedem Pferdezaun schneller durch, als meine Eltern laufen konnten. Ich denke, dass mir der Virus „Pferd" direkt nach der Geburt untergejubelt wurde. Jedenfalls muß mich wer angesteckt haben, denn geerbt habe ich ihn nicht...

 Wie gesagt, früh infiziert und lange Zeit gehabt, die Eltern von einem eigenen Pony zu überzeugen. Mit 10 Jahren war es dann soweit, unser erstes Pony „VIA" zog in unserem Garten ein. Es blieb auch nicht lange bei diesem einen Pferdchen, denn keine 3 Monate später kam Fohlen „RICKY" zur Welt.


Irgendwann wurden dann jedoch meine Beine zu lang für die Shettys, so kam dann die Fuchsstute „PRINCESS" dazu. Als diese aber über lange Zeit lahmte und kein Arzt herausfand, was die Ursache dafür war, konnte ich sie bei dem Händler, wo ich sie her hatte, gegen ein süsses Scheckpony tauschen. Mit ihm, „LITTLE JOE" (wie könnte das Pony eines 12jährigen Mädels auch anders heißen...???), bestritt ich meine ersten kleinen Turniere. Vom Ringreiten bis zum A-Springen (ohne Sattel) wurde alles, was in unserer Nähe stattfand mitgenommen. Ich musste immer zu den Turnieren reiten, da meine Eltern weder Hänger noch Zugfahrzeug besaßen. So kam es schon mal vor, dass ich nach einem 3stündigen Ritt gleich in einem Springen ritt. Am liebsten waren mir jedoch die Ausritte mit meinen Freundinnen, bei denen wir auch mit - glaube ich - 14 Jahren immer noch Winnetou und Old Shatterhand spielten. Im Grunde meines Herzens war ich schon immer ein Cowboy.
Ab meinem 12. Lebensjahr etwa nahm ich auf Schulpferden und meinem Pony Reitunterricht in der Reiterpension Marli in Klingberg. Hier wurde zwar „englisch" geritten aber wir lernten viel über das Verhalten von Pferden und ritten nicht nur in der Abteilung schnöde Bahnfiguren und „..im Arrrrbeitstempo Terrrrabbb..." . Noch heute ist mir die Einstellung von Herrn Marli fast täglich gegenwärtig:" Seht es nie als selbstverständlich, dass Euch das Pferd durch die Gegend trägt..." - vielleicht nicht wörtlich so - aber so gemeint. Jedenfalls habe ich diesem Reitbetrieb und seinen Lehrern viel zu verdanken und ich bin froh, niemals den typischen, koventionellen Unterricht bekommen zu haben.
Als mein Pony Little Joe mit 14 Jahren eingeschläfert wurde, wollte ich mit Pferden nie wieder was zu tun haben, es war so das Schrekcklichste, was mir bis dahin in meinem Leben passiert war. Das hielt aber nur ca. 3 Monate an...
Ich bekam ein Pony als Reitbeteiligung und kam kurze Zeit später endlich zum Westernreiten. Nach einem einwöchigen Urlaub im Westernsattel stand für mich fest: SO oder GAR NICHT!!!
Nach einigem Suchen zog dann das erste Westernpferd bei mir ein, „LASKO" ein durchgeknallter, klebender Pinto, mit dem ich ganz schön auf die Nase gefallen bin. Beim Probereiten war noch jemand auf dem Platz und als ich ihn zur Koppel führte, dachte ich, er wäre temperamentvoll... falsch gedacht, er klebte wie ich in meinem Leben kein Pferd mehr habe kleben gesehen. Ein halbes Jahr vergebene Liebesmühe und ein neuer Besitzer wurde gesucht und schnell gefunden. Von allen Schandtaten des Ponys informiert, verliebte er sich Gott sei Dank total in den Schecken.
Dann folgte mein erster Quarter „LITTLE FANCY SCHEME", den ich 1,5jährig kaufte und eine sehr schöne Zeit mit ihm erlebte. Die ersten Westernturniere wurden, teilweise sehr erfolgreich, bestritten.
Auch von Fancy musste ich mich nach einigen Jahren trennen, da er bei starker Belastung immer wieder „tickerte", er steht heute in Hessen bei einer netten Dame, die ihn nur ab und an im Gelände reitet.

...eigentlich sollte das ja ein Portrait zu meiner Person werden... egal, jetzt wisst ihr aber schon mal alles über meine Ponys.
Lange Rede ohne Sinn: Seit dem 25. September 1993 reite ich nun Western, zwischendurch viel Zeit abgezogen wegen: Pferd noch zu jung, Lahmheit oder wilden, klebenden Ponys... 

Im Jahr 2005 legte ich die Prüfung zum Trainer C Westernreiten ab und 2007 folgte der Trainer B. 
So, das zu mir.....schön, dass ihr euch Zeit genommen habt!

Grüße
Petra


Cowgirl

 

 
Petras Westernreiten